Kategorietexte

Kategorietexte werden heute immer noch viel zu oft in ihrer Bedeutung für das Marketing verkannt und von vielen Online-Shop-Betreibern stiefmütterlich behandelt. Dabei erfüllen sie gleich drei wichtige Funktion: Beratung, Vertrauensbildung, SEO. Gute Kategorietexte generieren mehr Traffic in die Shops und steigern die Conversion Rate.

Was sind Kategorietexte

Stellen sie sich einen Online-Shop vor, der viele Produkte anbietet, zum Beispiel einen Pflanzenversand. Unter anderem werden hier verschiedene Palmenarten angeboten, die alle in den Garten ausgepflanzt werden können. Jede Palmenart bekommt ihre eigene Produktbeschreibung mit ihren individuellen Besonderheiten wie Größe, Name, und so weiter. Doch alle Palmen haben auch Gemeinsamkeiten, die sich unter dem Oberbegriff „Winterharte Palmen“ zusammenfassen lassen – das ist die Kategorie. Ein Kategorietext beschreibt die Gemeinsamkeit. In diesem Fall, wie die Palmen gepflanzt werden, was für einen Standort sie benötigen und wie man sie überwintert.

Marketing nicht nur für Produkte, auch für Dienstleistungen

Natürlich lassen sich nicht nur für Produkte, sondern auch für Dienstleistungen Kategorien definieren. So kann eine Autowerkstatt zum Beispiel die Kategorien „Reparaturen“, „Wartung“, „Reifenwechsel“ und „TÜV-Prüfung“ anbieten. Diese Themen bieten sich für Kategorietexte an. So kann unter „Reifenwechsel“ beispielsweise der Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen erklärt, die Lagerung der Reifen beschrieben und darauf hingewiesen werden, dass der Kunde während der Wartezeit im Trockenen sitzen und einen Kaffee trinken kann.

Der Kategorietext berät den Kunden

Durch SEO, Mundpropaganda, Empfehlung oder sonst wie ist der User auf Ihrem Kategorietext gelandet. Somit haben Sie bereits seine Aufmerksamkeit – er interessiert sich für Ihre Produkte oder Dienstleistungen. Genau hier haben Sie, beziehungsweise Ihr Text die Chance, den Interessenten in einen Kunden zu verwandeln.

Geben Sie Ihren Kunden alle Informationen, die sie brauchen könnten. Bieten Sie mit Ihrem Kategorietext einen Mehrwert, den sie nirgendwo anders finden. Aber machen Sie auch Ihre Produkte oder Dienstleistungen schmackhaft. Sie können sogar einige Produkte / Dienstleistungen anteasern und verlinken, aber übertreiben Sie es nicht. Stellen Sie die Vorteile klar heraus und schaffen sie ein Verlangen nach dem bewährten Marketing-Prinzip AIDA: Attention, Interest, Desire, Action.

Die Attention hatten Sie bereits über SEO oder Empfehlung. Auch Interesse für die Kategorie war bereits vorhanden. Jetzt muss der Kategorietext die Sprache der Zielgruppe sprechen und den richtigen Ton finden. Er muss alle Fragen des Interessenten beantworten. Die am häufigsten gestellten Fragen ermittle ich über das W-Fragen-Tool, doch dazu später. Ist der Kategorietext überzeugend, wird der Kunde wahrscheinlich in Ihrem Shop kaufen – oft sogar, wenn er nicht unbedingt vorhatte, das zu tun.

Kategorietexte
Kategorietext über "Fliegeruhren" für meinen Kunden auf www.advolat.com

Gute Kategorietexte stärken Ihre Expertise

Glänzen Sie als Experte in Ihren Kategorietexten und zeigen Sie Ihre Kompetenz als Händler oder Dienstleister. Breiten Sie Ihr ganzes Fachwissen aus und gehen Sie gerne ins Detail. Haben sie keine Angst vor viel Text. Kategorietexte dürfen so lang sein, bis alles gesagt ist. Das können dann schon mal 2000 Wörter werden. Denken Sie daran: Die Kategorietexte leistet die Überzeugungsarbeit für die einzelnen Produkte / Dienstleistungen. Erlangen Sie das Vertrauen Ihrer Zielgruppe durch Ihre Expertise.

Kategorietexte als SEO-Tool für Shops

Professionelles Kategorietexten berücksichtigt nicht nur die Informationen und den Mehrwert, sondern nutzt den Text auch zur Suchmaschinenoptimierung. So geht grundsätzlich dem Kategorietexten eine Keyword-Analyse voraus die festlegt, wie die Kategorie genannt wird und auf welche Keywords der Kategorietext optimiert wird. Die Königsdisziplin im SEO-Marketing ist es, die Texte nach der WDF*IDF-Formel zu schreiben. Informationen zu WDF*IDF finden Sie unter diesem Link.

Mit dem W-Fragen-Tool wird ermittelt, welche Fragen die User zu dieser Kategorie in das Suchfenster von Google eingeben. Die Fragen mit den höchsten Suchvolumina geben dem Kategorietext eine Struktur, indem sie als Zwischenüberschriften in den Text mit eingeflochten werden. Da Google die Beantwortung solcher Fragen als relevant einstuft, werden Ihre Texte höher gerankt. Fazit: Über die Keywords und W-Fragen bringt Google vermehrt mögliche Kunden in den Shop. Durch den vermehrten Traffic kommt es zwangsläufig zu mehr Umsatz.

Kategorietexte

Kategorietext über Zitruspflanzen für meinen Kunden auf www.palmenstadl.de

Was Sie unbedingt vermeiden sollten

  1. Ihren Shops keine Kategorietexte hinzufügen

    Nur die Beschreibung der einzelnen Produkte oder Dienstleistungen reicht nicht aus. Der Kunde hat meistens mehr Fragen dazu: Bei Kleidung zum Beispiel sucht er bei den Produkten vergeblich nach Texten über die Pflege spezieller Stoffe, Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, wo kommen die Rohstoffe her, was ist mit Recycling, Umtausch usw. Während in der Produktbeschreibung oft nur Platz für ein Icon ist (30 Grad waschbar), können Sie im Kategorietext weiter ausholen, Ihre Expertise ausbauen, Vertrauen schaffen, interessante Informationen vermitteln und schlussendlich das SEO Ihres Shops optimieren. Nutzen Sie diese Marketing-Chance!
  2. Lieblose Kategorietexte einfügen

    Nach dem Motto: „Da muss irgendwas hin“ schnell irgendwelche Texte von Herstellern oder Konkurrenten zusammenkopieren und einfügen. Damit vertun Sie nicht nur die oben beschriebenen Chancen, sondern riskieren eine Abmahnung und machen sich womöglich strafbar. Von Google wird Ihr Shop auf jeden Fall SEO-technisch abgestraft, denn Google erkennt den „Double Content“ und weiß auch, welcher Text wo zuerst veröffentlicht wurde. Ihr Shop wird im Ranking von Google nach unten geschoben.
  3. Kategorietexte selbst schreiben

    Wenn Sie den Beitrag bis hierher gelesen haben, werden Sie einsehen, dass kategorietexten etwas für professionelle Texter*innen ist. Denn man muss nicht nur wissen wie es geht, sondern auch Zugriff auf die entsprechenden Tools für Keyword-Analyse, W-Fragen und WDF*IDF haben und diese korrekt bedienen können. Nutzen Sie Ihre Zeit lieber dafür, um wertvolle Informationen über Ihre Zielgruppen zusammenzutragen – ihr*e Texter*in wird es Ihnen danken.

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